Praxis für ganzheitliche Heilkunde Dirk Ohlsen Heilpraktiker München
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Wissenschaftliche Betrachtung PDF Drucken E-Mail


Alternative Heilverfahren werden aus wissenschaftlicher Sicht oft vergleichsweise kritisch oder missbilligend betrachtet. Häufig wird die Behauptung aufgestellt, dass die meisten dieser Verfahren nicht evidenzbasiert sein, also dass kein statistischer Beweis für eine bessere Wirkung dieser Verfahren im Vergleich zu einem Placebo Medikament  erbracht werden kann.

Diese Diskussion zwischen sogenannter "Schulmedizin" und "Alternativmedizin" halte ich für nicht förderlich und möchte deshalb hier die Aufmerksamkeit auf etwas anderes richten:

Viele Wissenschaftler gehen davon aus, dass eine bestimmte Substanz oder eine bestimmte Therapie einen Patienten heilen. Nach meiner Auffassung ist es aber dagegen so, dass nur die Natur, also der Mensch selbst sich erneuern und heilen kann. Genau genommen passiert dies auch ständig, zum Beispiel im Rahmen der permanenten Zellerneuerung. So hat die Knochensubstanz beispielweise eine Halbwertszeit von nur wenigen Wochen. insofern hat ein Rentner auf zellulärer Ebene einen Knochenbau, der insgesamt nur wenige Monate alt ist.
 
Die Perfektion dieses permanenten Erneuerungsprozesses und der eigenen Körperintelligenz lässt sich als Bild am Besten vielleicht damit beschreiben, daß sich - wissenschaftlich weitgehend unverstanden - aus einer Samenzelle und einer Eizelle ein vollkommnener Mensch entwickelt. Genau genommen ist der Mensch (mit seinen verschiedenen Bewusstseinsebenen) etwas unvorstellbar größeres als der Körper, gleichzeitig aber physikalisch nichts anderes als die Ansammlung verschiedenster Energien bzw. Vibrationen.

Therapeuten und Therapieverfahren jeglicher Art können den Körper jedoch bei der Aufrechterhaltung seines natürlichen Gesundheitszustandes unterstützen. Insofern wird die Art und Weise, wie diese Unterstützung erfolgt und mit welchem Zeitaufwand und Nächstenliebe diese erbracht wird, den Heilungsverlauf massiv mitbeeinflussen können.

In der (Quanten-)Physik ist schon seit langem bekannt, dass der Experimentator und das Experiment sich gegenseitig beeinflussen. Wenn schon einfache Gedanken technische Experimente massiv verändern können, welche Macht kann dann ein (willenstarker) Therapeut auf einen (geschwächten) Patienten ausüben? Welche Auswirkung haben die (unterbewussten) Gedanken des Patienten auf den Patienten selbst? Genau genommen ist die Therapeuten-Patienten-Patienten Beziehung auch ein Austausch von verschiedenen (Informations-)Energien oder Vibrationen, auch wenn viele Wissenschaftler derzeit die Auswirkungen der Quantenmechanik auf nur kleine Teilchen beschränkt sehen wollen. Es wird sicher nicht mehr lange dauern, bis auch wissenschaftlich bewiesen wird, dass dies auch für grosse Objekte, wie Menschen gilt. Einige bahnbrechende Experimente in dieser Hinsicht gab es schon.   

Dies für sich alleine betrachtet ist bereits eine Erklärung für positive Placeboeffekte und auch Spontanheilungen. Die Verabreichung einer an sich wirkungslosen Substanz führte bei Studien in 20-70% zur Verbesserung des Krankheitsbildes. Eine Tatsache, die alle Ärzte wissen, und die man positiv nutzen sollte.

Diesen Effekt im Rahmen einer Behandlung negativ gegen sich zu haben (Nocebo-Effekt), ist sicher für den Erkrankten nicht förderlich. Leider geschieht jedoch zu häufig, dass Patienten keinen Arzt als festen Ansprechpartner mehr haben und gerade bei bedrohlichen Erkrankungen mit ihren Ängsten alleine gelassen werden. Dies alleine kann den Erfolg jeglicher Therapieverfahren enorm schwächen. Und wenn letztlich der Patient selbst nicht mehr an seine Genesung glaubt, werden vermutlich alle Therapieversuche erfolglos sein.

Nach meiner Auffassung ist der Körper ein perfektes Wunderwerk, welches in aller Regel perfekt arbeitet. Hierbei spielt die energetische Harmonie zwischen Körperzellen und  Unterbewusstsein eine entscheidende Rolle. Wird diese Harmonie gestört, sei es beispielsweise durch einen Unfall oder ein emotionales Trauma, so kann der Gesundheitszustand entgleisen und eine (chronische) Erkrankung sich einstellen. Da die Umstände aber jeweils sehr individuell sind und gerade alternative Behandlungsverfahren sehr individuell darauf eingehen, wird es faktisch unmöglich sein, medizinische Studien mit Aussagekraft darüber anzufertigen. Da der Therapeut zudem aus meiner Sicht vor allem die Rolle eines "Moderators" auf dem Weg der Selbstheilung des Patienten spielt, ist auch weder der (große) Erfolg oder der Misserfolg einer Behandlungsmethode von statistischer Bedeutung, da sehr wahrscheinlich ist, dass der Patient den Erfolg maßgeblich mit beeinflusst hat. 
Zudem wird die Art und Weise der therapeutischen Intervention und damit der Behandlungserfolg vom Patienten auch unterbewusst vor dem Hintergrund bewertet werden, welche Verfahren in der Vergangeheit (z.B. Kindheit) oder in der Familie/Freundeskreis wirkungsvoll waren. 

Mit ist bewusst, dass dies für viele Wissenschaftler und auch für Kosten-/Nutzenbetrachtungen im Gesundheitssystem nicht sehr dienlich ist, aber der Versuch, eine einzigartige Therapeuten-Patienten Beziehung vor dem Hintergrund einer perfekten Natur statistisch zu bewerten, kann eigentlich nur scheitern. Die Einflussparameter sind einfach zu vielfältig und können zwischenmenschliche Aspekte nicht berücksichtigen, da diese mathematisch nicht greifbar sind. Dies gilt nicht nur für alternative Behandlungsverfahren sondern für sämtliche Therapieverfahren. Wir alle sollten auch nicht vergessen, dass die meisten Wirksamkeits-Studien in erster Linie aus wirtschaftlichen Interessen gemacht werden und erst in zweiter Linie nutzbringend für Patienten sind. Es tobt geradezu ein Machtkampf um finanzielle Ressourcen im Gesundheitssystem, in dem hinter den Kulissen nicht zimperlich miteinander umgegangen wird. Leidtragender ist hier vor allem der Patient, egal ob privat oder gesetzlich krankenversichert.   

Die Schönheit eines Schmetterlings wird man statistisch niemals erfassen können. Wenn man seine Einzelteile genau analysieren möchte, muss man die Schönheit des Gesamten zerstören. Und in diesem Sinne wird man die Schönheit und Perfektion der menschlichen Natur ebenfalls niemals mathematisch-rational erfassen können. Man wird dies nur mit Liebe erreichen können, einer kreativ-schöpferischen Energie, die nicht destruktiv und zerstörerisch alles in Einzelschubladen zerlegen möchte, sondern das Gesamtbild als Einheit erfassen kann.    

Für den Patienten kann das eigentlich nur bedeuten, dass er alleine individuell den Nutzen einer therapeutischen Behandlung bewerten sollte. Fühlt er sich ernst genommen, wird ihm zugehört und geht er gestärkt und positiv aus der Behandlung, dürfte der Therapeut vieles richtig gemacht haben. Wenn der Therapeut zusätzlich noch in der Lage war, körperliche Symptome oder Emotionen wie Angst und Schuldgefühl aufzuarbeiten, dürfte der Gesundung von zahlreichen chronischen Erkrankungen nicht mehr viel im Wege stehen. 

Selbstverständlich sollte der Patient aber auch kritisch-rational völlig obskuren Angeboten gegenüberstehen und im Rahmen der Akutmedizin bei Notfällen alles unternehmen, dass schulmedizinisch in der jeweiligen Situation geboten ist.    

 

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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